M&A im Mittelstand: Trends 2026
Der M&A-Markt im deutschen Mittelstand steht vor einem Paradigmenwechsel. Während die Transaktionsvolumina stabil bleiben, verändern sich die Bewertungs-Multiples und Transaktionsstrukturen signifikant.
Die zunehmende Komplexität von Due-Diligence-Prozessen, getrieben durch ESG-Anforderungen und eine verschärfte regulatorische Landschaft, verlangt nach einer deutlich professionelleren Vorbereitung auf Verkäuferseite.
Der Shift in den Bewertungs-Multiples
Wir beobachten eine starke Spreizung der Multiples. Unternehmen mit resilienten Geschäftsmodellen und hoher Digitalisierungsreife erzielen weiterhin Premium-Bewertungen. Im Gegensatz dazu sehen zyklische Industrieunternehmen ohne klare ESG-Strategie deutliche Abschläge.
„Eine exzellente Vorbereitung und saubere Vendor Due Diligence sind heute wichtiger denn je, um den Wert im Prozess zu maximieren."
Zudem nehmen strukturierte Kaufpreiszahlungen (Earn-outs) und Verkäuferdarlehen (Vendor Loans) wieder zu, um Bewertungsunterschiede zwischen Käufer und Verkäufer zu überbrücken und die Finanzierung in einem anspruchsvolleren Zinsumfeld abzusichern.